Radelsonntag 2018

"Ibbenbüren auf's Rad" – ein Radelsonntag - ADFC NRW - Kreisverband Münsterland e. V.

Der Radelsonntag am 26. Mai war gleichzeitig der Start für STADTRADELN in Ibbenbüren. Mit mehreren Touren von 16 bis 62 Kilometer – und einer Runde für Rennräder war für jeden etwas dabei. Natürlich war auch die Ortsgruppe des ADFC am natürlich am Start.

Der Radelsonntag ist gleichzeitig der Start für das STADTRADELN in Ibbenbüren. Bei dieser Aktion des Vereins Klima-Bündnis können die Ibbenbürener Ratsmitglieder sowie alle, die in Ibbenbüren wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören drei Wochen lang für Ibbenbüren und für den Klimaschutz in die Pedale treten.

Immerhin war es bereits um den inzwischen 18. Radelsonntag „Ibbenbüren auf's Rad“ mit drei geführten Radtouren von circa 62, 45 und 16 Kilometern Länge (hier eine Streckenübersicht zum Nachradeln, PDF). Die 62 Kilometer lange (große) Tour ist speziell für E-Bike-Fahrer oder trainierte Radfahrer geeignet, so zumindest die Einschätzung des Stadtmarketings. Außerdem standen zwei geführte Radtouren der Rennradler von Marathon Ibbenbüren sowie eine geführte Tour aus Rheine auf dem Programm. Ein geschickter Schachzug, denn damit kamen sofort jede Menge Kilometer für's Stadtradeln zusammen. (Am Abend des 27. Mai 2018, also neun Stunden nach dem Start standen bereits 2.153 Kilometer in der Stadtradel-Statistik, 63 Radler – darunter vier Kommunalpolitiker – waren beim Auftakt mit dabei.)

Empfehlenswert ist die angebotene Tour von Ibbenbüren über Velpe – Lotte (vorbei am Stadion der Sportfreunde) – Westernkappeln (schöne Kirche, gute Eisdiele)– das gediegene Mettingen – und zurück bergab nach Ibbenbüren. Nicht ganz steigungsfrei – aber sehr grün und idyllisch. 

ADFC Ortsgruppe Ibbenbüren auch am Start 

Einige Zusatz-Kilometer bringt auch die Familie, dachte sich Ortsgruppensprecher Martin Kitten – und brachte gleich Frau und die beiden Töchter mit zum Start. Gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Andreas K. Bittner und NRW-Landesvorstandsmitglied Martina Kocik ging es auf den Rundkurs. Martin ist ein profunder Kenner der Geographie und Geschichte Ibbenbüren. So sprach er – munter pedalierend – über die Schließung des Ibbenbürener Steinkohlenbergbaus und erläuterte den Strukturwandel im "hohen Münsterland"; denn neben den Radlern lud auch der Knappenverein Tecklenburger Land noch einmal zur Landeskirchschicht ein, einem Treffen von Bergleuten aus ganz NRW, die mit großer Bergparade durch die Innenstadt zogen.

Martin beklagte, dass der ADFC im allgemeinen und auch der Kreisverband im Münsterland zu wenige Familientouren anböte. "Eine Lücke im Radtourenprogramm, die wir gern schließen möchten," stimmte Andreas K. Bittner ihm zu. Ideen und Aktive sind also willkommen.